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Geschichte und Architektur
Mit dem Strom
Grandvoir, die Burg und die Schmieden
Hamipré, die Kirche und das Kloster
Das Dorf Lahérie
Longlier
Das Dorf Massul
Das Waschhaus in Nolinfaing
Le Sart
Gravierter und gestalteter Schiefer
Warmifontaine und das Schieferwerk
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Le Sart.
Ein Weiler mit ungefähr dreißig Einwohnern, der Name geht auf die Rodung zurück, die vor der Gründung des Dorfes stattfand. Diese Rodung erfolgt normalerweise indem zunächst die Vegetation abgebrannt wird, damit das Gelände vegetationsfrei ist, dann wird die Asche zum Düngen eingesetzt.
Hier findet man ein wenig abseits an der Kreuzung der Straße, die das Dorf mit der Landstraße Hamipré-Rossignol verbindet und des Wegs, der vom Ospeauwald nach Assenois führt, eine Kapelle und einen neolithischen Schleifstein.
Der Schleifstein ist ein imposanter Quartzitblock der fast 3000 Kilo wiegt.
Auf seiner Oberfläche zeigt er, wie alle festen Schleifsteine in Europa, u-förmige Spurrillen, die fast parallel verlaufen und die durch das Schleifen und das Schärfen von Werkzeugen und Waffen eingegraben wurden.
Die Archäologen datieren einige dieser Megalithen, darunter die sogenannten 'Feensteine' in Virton-Saint Mard, auf das Ende der Jungsteinzeit (2000 – 1900 v. Chr./ Neolithikum).
Le Sart ist auch für die keltischen Gräber bekannt. Das erste Grab wurde im Jahr 1971 ausgegraben, es handelt sich dabei um ein Grab aus der klassischen Epoche, die anderen sechs, die im Jahr 1985 ausgegraben wurden, bilden die außergewöhnlichste Nekropole, die in den Ardennen entdeckt wurde. Neben den sechs klassischen Gräbern des 5.Jahrhunderts v. Chr. gibt es noch ungefähr zehn weitere, die zeitlich später anzusiedeln sind, Es ist das erste Mal, dass in den Ardennen eine so große Zahl jüngerer Gräber entdeckt wurden, denn diese Gräber können auf die Jahr um 200 v. Chr. datiert werden, und hier finden wir auch den seltenen Fall, dass zwei Kinder im selben Grab beigesetzt wurden. Diese jüngeren Gräber zeichnen sich durch Gegenstände in neuen Formen aus, darunter einige in sehr großer Zahl (Fibeln, Tonwaren, Messer) andere seltener (Wurfspieße, Bronzekette). Überreste eines zweischarigen Pflugs wurden hier ebenfalls gefunden. Es ist das erste Mal, dass in den Ardennen Glasperlen, Armreifen aus Lignit und auf der Drehscheibe gefertigte Keramik gefunden wurden. Die keltischen Gräber befinden sich immer auf Anhöhen, die von Sart (1958) dagegen befinden sich in einem ausgesprochen niedrig gelegenem Gebiet.
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