Maison du tourisme du pays de la forêt d'Anlier Maison du tourisme du pays de la forêt d'Anlier
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Neufchâteau
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Neufchâteau   


Geschichte und Architektur
Mit dem Strom
Grandvoir, die Burg und die Schmieden
Hamipré, die Kirche und das Kloster
Das Dorf Lahérie
Longlier
Das Dorf Massul
Das Waschhaus in Nolinfaing
Le Sart
Gravierter und gestalteter Schiefer
Warmifontaine und das Schieferwerk

Das Dorf Massul.

Das Dorf Massul hat sein traditionelles Aussehen ziemlich gut erhalten. Man findet noch zahlreiche traditionell weiß gestrichene Höfe vom Ende des 19.Jahrhunderts. Neue Bauten sind relativ selten. Zu Erwähnen sind auch die Gartenmauern aus Schiefer in der Umgebung der Häuser.

Die weißen Höfe Das typische Bauernhaus in den Ardennen in der Region Neufchâteau gehört zum Typ des 'Einhauses', in dem Menschen, Vieh und Erntevorräte unter einem Dach untergebracht werden. Das typische Einhaus verfügt über drei Bereiche und vereinigt Wohnräume, Ställe und Scheune.. Es können verschiedene Abwandlungen vorkommen, wie zum Beispiel der Bau auf der rechten Seite des Wohnbereichs eines späteren Anbaus, eines halbrunden Ofenhauses oder einer Backstube (Ort an dem sich der Ofen befand). Höfe mit nur zwei Bereichen (zwei Bereiche: Wohnbereich und Stall unter dem Heuschober) sind in der Gegend um Neufchâteau selten geworden. Selten sind auch die Höfe die mit einem Vordach an der Fassade ausgerüstet sind oder die großen viereckigen Bauernhöfe, die einen Innenhof einschließen.

Oft ist der Grundriss linear, aber es gibt auch Bauernhöfe mit einem Grundriss in L-Form. Da die Breite einer Zelle selten mehr als 4 – 5 Meter beträgt, gibt es nur wenige Fenster, oft durch Fensterläden aus Holz, die außen angebracht sind, geschützt (Windschutz), und auch die dazugehörige Fassade ist nicht sehr breit. Mehr Licht gelangt in den Wohnbereich durch Fenster am Giebel. Der Stall verfügt dagegen nur über eine Tür und eine Lüftungsöffnung, die Scheune hat eine Toreinfahrt für Fahrzeuge. Die Zelle 'Wohnbereich' ist normalerweise höher und tiefer als die Nebengebäude, wozu der Wunsch nach Bequemlichkeit und die Erfordernisse des Familienlebens der Grund sind. Sowohl der Wohnbereich als auch die Nebengebäude verfügen normalerweise über eine eigenständige Fassade und ein eigenes Dach, das heißt ein doppelt gewalmtes Satteldach (dreieckige Mauerflächen, die den oberen Teil des Giebels verstärken) beim ersten und ein einfaches Satteldach bei den letzteren. Der Giebel der Nebengebäude ist manchmal aus Holz und befindet sich in einem Steinrahmen (ergibt sich aus der Notwendigkeit, Stein zu sparen, ein selteneres und kostspieligeres Material als Holz ?) Die Außenmauern bestehen normalerweise aus Schieferbruchstein, der weiß verputzt wurde. Im Gegensatz zu den Dörfern der Gegend um Gaume, wo die Fassaden der Häuser dicht neben einander aufgereiht sind (Straßendörfer), stehen die Ardennenhäuser einzeln und jedes einzelne ist von einem kleinen Stück Land umgeben.

 

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Nützliche Links | Kontaktinformationen
© La Maison du tourisme du Pays de la Forêt d'Anlier | 2005
Maison Bourgeois, Grand place, 3, 6840 Neufchâteau.
+32 (61) 27 50 88 | info@foret-anlier-tourisme.be