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Geschichte und Kulturerbe    

Habay - Anlier.

Anlier, ein pittoreskes ardennisches Dorf in 480 Meter Höhe, grenzt an eine der größten bewaldeten Flächen des Landes (7000 Hektar), die im Übrigen seinen Namen tragen: der Wald von Anlier. Das Dorf hat seinen typisch ländlichen Charakter bewahrt. Die Geschichte von Anlier ist deshalb eng mit dem Wald verbunden, aber auch mit der Dorfkirche, die eine wichtige Rolle spielt.

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Habay - Die Standorte von Pont d'Oye, Châtelet, Bologne und der Trapperie.

Es ist kein Zufall, wenn sich im 16. Jahrhundert Industrielle für das Rulles-Tal interessierten. Zwei entscheidende Faktoren hat sie bewogen, sich hier niederzulassen: das Wasser und der Wald. Die Rulles mit ihrer starken Strömung und das stellenweise sehr breite Tal war ein idealer Ort zur Ansiedlung von durch Wasserkraft betriebenen Fabriken. Was den ganz nah gelegenen Wald anbelangt, so lieferte dieser das Holz, das in Form von Holzkohle ein fantastischer Brennstoff zur Eisenherstellung ist. Fünf Fabriken ließen sich in kurzer Zeit in einigen Metern Entfernung nieder und bildeten so ein Industriezentrum, das mehr als zwei Jahrhunderte aktiv war und Ursprung der Entwicklung der zwei Habay und des gesamten Tals ist. Diese wunderbaren Orte sind heute Teil unserer natürlichen Umgebung. Ihr heutiges Aussehen lässt uns manchmal den Umfang der Arbeiten vergessen, die der Mensch vollbracht hat, um den Lauf der Rulles zu bändigen.

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Habay - Die Schmieden.

Seit dem 16. Jahrhundert öffnet sich das Rulles-Tal für eine Vielzahl an Industriellen, die dort in der Eisen- und Stahlindustrie tätig werden möchten. Zwei entscheidende Faktoren hat sie bewogen, sich hier niederzulassen: das Wasser, das Wasserkraft liefert und der Wald, wo man Holzkohle bearbeiten konnte, diesen fantastischen Brennstoff zur Eisenherstellung.

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Habay - Maurisse Grévisse.

Am 7. Oktober 1895 wird Maurice Grevisse in Rulles geboren, Sohn von dem sogennanten 'Désiré du Fêle', Schmied, und von Marie Emilie Michel, Schneiderin. Man hatte nur Augen für seinen Vater, dessen Ruhe und 'schönes Werk' maßgebend sind. Der 'marchau' (frz. Abkürzung für Hufschmied) übt sich hervorragen in Geduld und Präzision, die insbesondere darin besteht die Sicheln auszuzacken. Er besucht 'die kleine Schule' bei der Schwester Agathe, die in der Tiefe ihrer großen Tasche eine Dose Kristallzucker bei sich hatte, in die man, wenn man brav war, seinen mit Speichel befeuchteten Zeigefinger stecken durfte, den man dann mit Genuss abschleckte. Das war 'der schöne Finger'.

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Habay - Die gallorromanische Villa Mageroy.

Der Ort namens Mageroy in der Nähe der Straße von Nantimont erinnert bereits an sich an das Vokommen alter Überreste. Denn der Betriff lateinischen Ursprung, Maceriae, bedeutet Ruinen. 1 km südlich vom Dorf Habay-la-Vieille entfernt, am Rande der Nebenmassivs zwischen Ardenne und Gaume, nicht weit von Rulles entfernt bringen die Grabungen der Villa De Mageroy einen archäologischen Fundort von großer Bedeutung zu Tage.

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Habay - Rulles, das Dorf der Brücken.

In der Tat zählt man vier Stege und vierzehn Brücken in dem Dorf, von denen zwei 1940 in die Luft flogen, wobei ein belgischer Soldat, Pierre Coller, getötet wurde. Das Dorf grenzt im Norden an den Wald von Rulles und die Dörfer Thibessart und Anlier, im Osten an Houdemont, im Westen an Marbehan und im Süden an Villers-sur-Semois. Mehrere Wasserläufe durchfließen das Gebiet. Der größte ist die Rulles, die in die Semois mündet. Ihre Zuflüsse sind die Mandebrase, die Mellier und die Bäche Wé, Pachi, Fourneau und Landeau. Die Höhe schwankt zwischen 350 und 424 Metern.

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© La Maison du tourisme du Pays de la Forêt d'Anlier | 2005
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+32 (61) 27 50 88 | info@foret-anlier-tourisme.be